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Restaurierung von Orgelfassade, Empore und Fürstenloge

Im Jahr 2022 beginnen konkrete Vorbereitungen für die Restaurierung der Kunstwerke an der Westwand des Kirchenschiffes: Es handelt sich um die für Herzog Christian Ludwig II. 1749 bis 1751 nach Plänen von Jean-Laurent Le Geay errichtete Fürstenempore und die darüber von Paul Schmidt entworfene, 1765-1770 errichtete Orgelfassade sowie die zugehörige, von Schmidt umgestaltete Empore.

Der Förderverein Stiftung St. Marien-Kirche zu Rostock wird sich für die äußerliche Restaurierung einsetzen, der Förderverein für Kirchenmusik in der Innenstadtgemeinde engagiert sich für die Aufarbeitung des klanglichen Teils der Orgel. Das gesamte Projekt wird ein Volumen von zwei bis drei Millionen Euro erreichen, wobei alleine für den optischen Teil mehrere Hunderttausend Euro nötig sind.

Die Fassaden tragen heute eine auf das 19. Jahrhundert zurückgehende, olivgraue Sichtfassung. Vergoldungen sind bauzeitlich, die Förstenloge enthält sogar noch einen originalen Teppich. Zusammen mit Kanzel-Schalldeckel (1723) und Hochaltar (1721) gibt dieses Ensemble dem Hauptschiff der Marienkirche trotz der bestimmenden gotischen Architektur eine barocke Anmutung. Es handelt sich um die jeweils größten erhaltenen Werke der beteiligten Künstler.

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